Es weihnachtet sehr

Länger war es still um mich, aber ich lebe noch. Dass ich die Frequenz meiner Einträge nicht halten könnte war klar – in dem Fall aber weniger der Faulheit, sondern der schlechten Internetverbindung (okay, und auch ein bisschen der Faulheit) geschuldet. Kaum aus Galapagos zurück, kam Alisa vergangene Woche an. Die Freundin, die ich aus Deutschland kenne und ebenfalls in Ecuador ist, wird mir noch bis Anfang Januar Gesellschaft leisten.

Nach einer kurzen Akklimatisierungsphase und einer interessanten aber supertouristischen Städtetour durch Quito und bis zum nullten Breitengrad (da wo es keine Strudel gibt, wenn man das Klo spült) wurde am Wochenende des 21. und 22. Dezember vorzeitig Weihnachten gefeiert: die Familie bei der wir in Quito untergekommen sind, feiert Weihnachten nämlich in großer und illustrer Runde. Und wenn ich große Runde sage, dann meine ich wirklich die komplette Verwandschaft (immerhin mütterlicherseits und väterlicherseits getrennt, das würde den Rahmen dann doch etwas sprengen): Dutzende Cousins und Cousinen ersten und zwoten Grades (eigentlich ist hier jeder Cousin von irgendwem), Schwager, Mütter, Großeltern, Kinder, Tanten und Onkel – bis sich alle erstmal “Hallo!” gesagt haben sind leicht zwei Stunden vergangen.

Alisa und ich stehen wie beim Empfangslkommitee einer Hochzeit versteinert im wunderschön dekorierten und geräumigen Garten mit perfektem Golfrasen, nehmen den Namen jedes neuen Gasts für einige Sekunden zur Kenntnis und schon wird weiter die Backen der Neuankömmlige geknutscht. Hier noch durchzublicken, wer wessen Nahverwandter ist? Nicht ganz einfach… Während die Festlichkeiten am Samstag im Außenbereich einer wirklich ansehnlichen Villa fußnahe unseres Aufenhaltsortes in Tumbaco (bei Kumbaya. Ja, das ist wohl auch ein Ort) stattfinden und wir uns zwischenzeitlich auch Mal auf dem Fußballplatz austoben (zusammen mit Klein und Groß, männlich oder weiblich – völlig egal, das ist hier Tradition. P.s.: Die Mädels sind übrigens saustark und bringen mich auch gerne Mal zu Fall), geht es am Sonntag eher im Innenbereich eines Häusschens auf der anderen Seite des Tals inmitten der Anden zur Sache: in einer gemütlichen und höchstweihnachtlich dekorierten Hacienda verputzen wir gemeinsam mit der Verwandtschaft Truthähne und ecuadorianische Delikatessen. Auch die Bescherung findet an diesem Sonntag statt. Es fehlt eigentlich nur der Schnee. Aber den gab es ja in Deutschland scheinbar auch nicht… Allerdings sollten wir den am Heilig Abend tatasächlich haben!

Am darauffolgenden Tag geht es früh in den Cotopaxi Nationalpark, rund 45 Minuten mit dem Auto von Quito entfernt. Moment, dafür schreibe ich am Besten einen eigenen Blogeintrag. Ist nämlich viel zu erzählen und ich will euch ja nicht überfordern.

Um die Spannung zu halten hier schonmal ein paar passende Bilder:

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