Oh, hello? I didn’t see you there

Für alle die jetzt erst eingeschaltet haben; es steht 38:0 im spannenden Spitzenspiel F.C. Philipp vs. Lokomotive Tequilashots. Die mexikanische Auswahlmannschaft wirkt in dieser Phase wie leer, aber auch die Kräfte des F.C. scheinen sich nun endlich zu neigen: Eine Mittelohrentzündung und Schmerzen in den Lendenwirbeln (vermutlich aufgrund einer Mischung aus fehlendem Training, schwerer Tauchausrüstung und schlechten Matratzen) und der Verlust einer GoPro machen dem Team etwas zu schaffen. (Das wasserdichte Gehäuse war leider nicht ganz so wasserdicht wie angepriesen.) Auch die viele Feierei schlaucht mit der Zeit schon ganz schön. Zumindest sprachlich geht es aufwärts, auch wenn es nicht gerade hilft, wenn hier jeder einen anderen Dialekt spricht (argentinisch, spanisch, kolumbisch…). Meine Quesedilla und Fajitas bestelle ich immerhin schon recht fließend. Vielleicht hilft die Sprachschule, die ich mir vorgenommen habe in Guatemala zu besuchen.

Heute war ich in Akumal, mit Schildkröten schwimmen. Ich fand ja schon immer, dass das die besten Kröten sind. Den Dudes könnte ich den ganzen Tag dabei zuschauen, wie sie wie Kühe mit einem sehr genußvollen Blick in den Augen die Algen vom Meeresgrund abgrasen. Man kann direkt vom Strad aus in den abgesperrten Bereich, der die Schutzzone dieser possierlichen kleinen Tierchen absteckt und es dauert keine zwei Minuten, bis der erste 100 Jahre alte Riesenpanzer vor dem Visier auftaucht. Im wahrsten Sinne des Wortes ,auftaucht’, schließlich brauchen die Jungs auch ab und zu mal Luft. dann ragt die Nasenspitze kurz über den Meeresspiegel – der schlaue Schnorchler hält also über Wasser Ausschau, und bewegt sich dann unter Wasser auf die Tortugas zu. Nach Akumal gelangt man übrigens, genauso wie nach Tulum, am besten per Collectivo. Diese Kleinstbusse kosten wenig, sind dafür auch recht unbequem, aber höchst praktisch. Wenn genug Insassen gefunden sind (also der Bus voll ist, rammelvoll), düsen die Dinger einfach los. Einen Fahrplan gibt es nicht. Am Straßenrand werden Leute aufgepickt und genauso unkompliziert wieder rausgeschmissen. Mein Nachtbus heute Abend bringt mich doch hoffentlich etwas bequemer ans Ziel.

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