Un Tequila-Taco-Flatrate por favor!

Dies ist das Logbuch der Enterprise, Sternzeit ööh… 30 10 20 13. Einiges los hier in Playa del Carmen – einer Stadt, die innerhalb der letzten 30 Jahre von 1300 auf über 30.000 Einwohner gewachsen ist. Ich hoffe mal, dass das Wachstum einigermaßen stagniert, sonst wird das hier bald das nächste Cancun (überfüllt, teuer, unspektakulär). Gestern war ich das erste mal Zenotentauchen, ich machs kurz: sensationell! Wie das Süßwasser sich über das Salzwasser legt, der Übergang zwischen den unterschiedlich dichten Gewässern einen effektvollen Schleier hinterlässt, das Sonnenlicht die großen Tropfsteinhöhlen durchleuchtet und die Felsformationen uralte Fossilien von versteinerten Korallen bergen. Sichtweiten von über 150 Metern sind keine Seltenheit, glasklares Wasser! Habe meine Gopro-Cam natürlich gleich ausprobiert, das passende Bewegtbild liefere ich hoffentlich bald nach.
Bei mir dreht sich die letzten Tage alles ums Essen. Ich dachte ja ich kenne ein paar mexikanische Gerichte, aber hier gibt es ja so unendlich viel mehr! Ich esse hier nonstop und bestelle zum Teil dreifach nach (da schauen die Mexikaner aber blöd aus der Wäsche!) Happy Philipp im Tacoparadies. Hier bläst der Wind relativ stark, sodass ich tagsüber noch nicht sonderlich leide. Bin allerdings noch einige Sonnenstunden und Sonnenbrände vom
braun werden entfernt… Neben den meisten anderen Backpackern bin ich als Neuankömmling ein absolutes Käsebrot. Davon abgesehen passe ich aber immer noch ziemlich gut rein. Im Sechserzimmer mit fünf Unbekannten zu schlafen ist sicher nicht Jedermanns Sache, in meinem Fall aber auf Wunsch passiert. Ich wollte ein bisschen Anschluss und Action, bekam aber gleich das komplette Black Hawk Down und Fast and Furios Paket ab: Hauchdünne Wände, Party die ganze Nacht, ungestümes Umgergelaufe, Bauarbeiten… Das Gute ist; man kommt so müde/jetlagged/betrunken/stoned ins Bett, dass man durch den ganzen Lärm gar nichts mitbekommt. Das Hostel (Rio) befindet sich mittem im Zentrum der Kleinstadt und alle wichtigen Einrichtungen sind geradezu lächerlich nah beieinander. Während die Tacos in der Hauptfußgängerzone rund 120 Pesos kosten, ist man nur eine Querstraße weiter mit 70 Pesos dabei. Wieder eine weiter sind es nur noch 40. Gestern hing ich ein bisschen mit einem sehr freundlichen (aber, ernsthaft, sehr gefährlichen) Pablo-Escobar-Verschnitt aus Columbien an einer Bar rum, der mich beim zweiten Tequilla zu seinem Geburtstag auf seine Villa nach Medillin eingeladen hat. Soviel Koks und Nutten, wie ich will, sagt er. Cool, habe schon RSVPt – bin dabei. Das fand seine Escort neben ihm auch sichtbar super. Wir scheinen auf der selben Wellenlänge zu sein. Sie und ich. Definitiv nicht er und ich. Morgen gehts nochmal Zenotentauchen, diesmal nach Dos Ojos, den bekanntesten Zenoten der Region. Auch Cozumel und Tulum habe ich mir vorgenommen, bevor ich nach Merida aufbreche. Oder nach Guatemala, für einen Kurztrip. Muss ich noch beschließen. Ich halte euch auf dem Laufenden.

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One Comment

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  1. Alter Falter, klingt nach serious Mexico Underground raven, fettes LIKE! Nimm die GoPro bitte mit auf die Party nach Medellin, falls dir der Entourage Tequila angeboten wird. 😉
    Love and happiness weiterhin

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