Ready? Steady?…

“Huch, du bist ja noch da?”, hör’ ich in letzter Zeit immer wieder. Ich traue mich gar nicht mehr vor die Tür. Auf alle Fälle gut beobachtet, ich bin noch da… Nachdem sich die Suche nach einem geeigneten Zwischenmieter für meine Wohnung als nicht ganz so einfach erwiesen hat (inzwischen wurde einer gefunden, yay!), musste ich den Start der Reise leider noch etwas verschieben. Ist aber nicht schlimm, so hatte ich mehr Zeit um Organisatorisches zu erledigen. Zwischen Versicherungskram, Abmelden, Verträge kündigen, Ärzte aufsuchen, Wohnung herrichten, Freunde nochmal treffen, Uni-Bewerbung finalisieren und Ausrüstung kaufen liegen zahllose Stunden und das alles ist leider nicht mal eben schnell gemacht…

Inzwischen habe ich auch meine Reiseroute finalisiert: ich hab beschlossen den Plan der “Weltreise” etwas zu ändern und möchte mich lieber ein bisschen stärker fokussieren, anstatt von allem ein bisschen zu sehen. Gerade Südostasien und die Stationen im Pazifik werde ich von meiner neuen Homebase Melbourne ab nächsten Juli prima auch so bereisen können. Daher konzentriere ich mich nun einfach auf gesamt Mittel- und Südamerika. Angefangen von Mexiko, wohin ich am 26.10. starte, über Panama nach Ecuador (+Galapagos), Peru, Chile, Argentinien und Brasilien. Anschließend begebe ich mich nach Kuba, von wo aus ich die Karibik bis nach Antigua unsicher machen werde. Ab Antigua wartet das Segelboot auf mich und bringt mich nach Spanien/Portugal (to be announced). Ich freu mich übrigens über jedwede Art von Kontakten in den entsprechenden Ländern, bitte mich einfach direkt anschreiben! An dieser Stelle will ich euch auch noch gar nicht mit den ganzen Reisedetails nerven. Es ändert sich währenddessen ohnehin sicher noch genug. Außerdem ist ja gerade das der Witz der Backpacker-Philosophie: sich treiben lassen, frei sein, keine festgezurrten Pläne schmieden. Das hat letztes Mal super geklappt und das möchte ich auch dieses Mal so handhaben.

Mittlerweile habe ich auch schonmal probegepackt. Mein 75+15 Liter Rucksack ist definitiv sehr voll. Sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, wenn man knapp neun Monate lang über verschiedene Klimazonen, Höhenmeter und unterschiedlichem Untergrundprofil reisen muss, ist sicher eine der schwierigsten Aufgaben, die man im Zuge einer solchen Reisevorbereitung haben kann. Ich habe allerdings aus meiner vergangenen Reise gelernt und werde manche Ausrüstungsgegenstände erst dann kaufen, wenn sie relevant werden. Vor Ort. Die Rede ist zum Beispiel von einem Zelt, einer Liegematte, “Wanderschuhen” (Mountain Approach) oder Feldbesteck. Das werde ich in Mexiko alles erstmal nicht brauchen. Ich bin trotzdem bei knapp 18 Kilo – und die Kamera ist noch nicht mit einberechnet. In meinem nächsten Blogeintrag gebe ich euch mal einen Überblick, über das Inventar. So halte ich die Spannung etwas aufrecht… 😉

Langsam steigt die Vorfreude!

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One Comment

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  1. Will join in Spain/Portugal, looking forward to the announcement!

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